Bundesregierung will Bürgerbeteiligung bei großen Verkehrsprojekten stärken
18. April 2012
Große Verkehrsprojekte wie der Bau von Autobahnen, Schienenstrecken, Flughäfen oder Schleusen dauern Jahre und werden von den Anwohnern häufig abgelehnt. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, die Bürgerbeteiligung zu verbessern und gleichzeitig den Bau großer Verkehrsprojekte zu beschleunigen. Das Gesetz zur "Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinheitlichung von Planfeststellungsverfahren" (PlVereinhG) soll nach Abschluss des parlamentarischen Verfahrens im Herbst in Kraft treten. Ein Handbuch soll Planung und Durchführung für Behörden und Projektträger erleichtern. Die Publikation zeigt, die Anliegen besser kommuniziert und die beteiligten Gruppen angemessen "mitgenommen" werden können.
Immer mehr Menschen wollen mobil sein, aber die Infrastruktur platzt schon jetzt aus allen Nähten – von den Auswirkungen auf die Umwelt ganz zu schweigen. Getreu dem Motto „Jeder will zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß“ gilt es, die Probleme einer Welt in Bewegung zu verstehen und zu lösen. Lesen Sie mehr zum Thema Mobilität in unserer aktuellen Ausgabe "Verantwortung Zukunft – das Magazin".
Japan hat sich beim Bau stromgetriebener Autos weltweit an die Spitze gesetzt. Das Land profitiert vom Vorsprung bei der Hybridtechnik. Doch Deutschland holt auf.
Normen und Standards dienen direkt und indirekt dazu, die Nutzerakzeptanz der Elektromobilität zu steigern. Während die technische Komponente bereits umfassend in der deutschen Normungs-Roadmap Elektromobilität dargestellt wird, stand die sozioökonomische Komponente in Bezug auf normungsspezifische Fragestellungen der Elektromobilität bisher noch nicht im Fokus der Arbeiten. Eine aktuelle Studie von PwC hat sich in einer praxisnahen Studie intensiv mit diesem Themenbereich beschäftigt. Die sozioökonomische Analyse hat gezeigt, dass neue Normen und Standards essenziell sind, damit die Elektromobilität künftig Fahrt aufnehmen kann.
Zweiter Bericht: Nationale Plattform für Elektromobilität (NPE)
13. Februar 2012
Die in der Nationalen Plattform Elektromobilität versammelten Vertreter aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft haben sich zum Ziel gesetzt, Deutschland bis 2020 zum Leitanbieter und zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln. Um den Standort Deutschland zum Leitanbieter von Elektromobilität zu entwickeln, schlägt der NPE in seinem zweiten Bericht Anreizmaßnahmen vor und betont: Wenn es gelingt, die Chancen der Elektromobilität gemeinsam zu nutzen, besteht ein Potenzial von rund 30.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis 2020.
Trendsetter Elektromobilität – was steckt hinter dem Hype?
24. Januar 2012
Alle sprechen von Elektromobilität. Und davon, dass sich 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen bewegen sollen. In den 1990-er Jahren sprachen schon einmal alle von der Elektromobilität. Warum das Thema damals wie heute interessant ist und wie Elektromobilität mit Wirtschaftskrisen und Wahlkampf zusammenhängt, haben Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin untersucht.
Elektromobilität: weit entfernt von Massentauglichkeit?
24. Januar 2012
Auf der Elektromobilität ruhen große Hoffnungen. Da die Ölreserven der Erde endlich sind und der Ölpreis steigen wird, soll Strom als alternativer Kraftstoff im Straßenverkehr einen Ausweg aus dieser „Kostenfalle aufzeigen. Zudem erhofft man sich einen Beitrag zum Klimaschutz, wenn der Strom für Elektrofahrzeuge durch erneuerbare Energien erzeugt wird. Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell? Eine Studie des Instituts für Deutsche Wirtschaft Köln und Deutsche Bank Research kommt zu einem anderen Schluß.
Alles heiße Luft? Zukunftsmarkt erneuerbare Energien
10. Dezember 2011
Die Wende auf dem Energiemarkt hat schon längst begonnen. Spätestens, seit Bundespräsident Christian Wulff am 01.08.2011 das Atomausstiegsgesetz unterzeichnet hat. Doch schon trifft sie auf Gegenwind: Experten beklagen Milliardeneinbußen bei den großen Energiekonzernen, befürchten höhere Strompreise für Verbraucher und Industrie – und glauben, dass ganze Branchen aus Deutschland fortgefegt würden. Alles heiße Luft?
Die Deutsche Bank testet seit Anfang April 2011 in ihren neuen Doppeltürmen an der Taunusanlage die Nutzung von Elektrofahrzeugen. Für Dienstfahrten in der Stadt steht eine stetig angewachsene Flotte elektrisch betriebener Kleinwagen bereit. Das Besondere an diesem e-Cars-Pilotbetrieb: Die Elektrofahrzeuge werden an Elektrotankstellen in der Tiefgarage betankt und Strom liefert das Gebäude selbst.